Die Urheimat der Kartoffel liegt in den Hochländern Südamerikas, in Peru.
Hier war sie schon in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt als
Nahrungspflanze bekannt.

In Deutschland wurden die ersten Kartoffeln um die Wende
vom 16. zum 17. Jahrhundert angebaut, ursprünglich als Zierpflanze wegen ihrer üppigen Blüten.

Erst in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts erkannte man ihren
Wert als Nahrungsmittel.

Friedrich der Große hat sich um ihre Verbreitung besonders verdient gemacht. Er ließ die Kartoffeläcker von seinen Soldaten bewachen.

Die Menschen glaubten:
nur Wertvolles muss bewacht werden, und so begann der Siegeszug der Kartoffel.

Im 19. und 20. Jahrhundert half die Kartoffel über Hungersnöte hinweg.
Heute gehört sie zu den wichtigsten Nutzpflanzen.